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NICHT VERGESSEN: *** 02. Mai 2018 *** ELTERNSPRECHTAG

... Gertrud-Bäumer-Realschule Essen

100 Jahre Einheit in Vielfalt

 „Viele Bilder“, „interessante Führung im Museum“, „Neues erfahren“, „dreidimensionale Kunst sehen“, „Spaß haben“ und bitte „nicht zu lang“! So beschrieben die Schüler*innen der Klasse 10b ihre Erwartungshaltung zu einem geplanten Besuch des Museums K20 – Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. In den letzten Wochen hatte sich der Kunstkurs von Frau Dilekli eingehend mit der Kunstepoche des „Surrealismus“ auseinandergesetzt. Nun folgend ein kurzes Namedropping, um den Lesenden einen Eindruck der Unterrichtsinhalte zu verschaffen: René Magritte, Giorgio de Chirico, Joan Mirò, Salvadore Dali u. a. Neben dem geschichtlichen Hintergrund haben sich die Schüler*innen in Bildbeschreibung geübt und die wesentlichen Merkmale surrealistischer Kunst erarbeitet. Als künstlerisch-praktische Arbeit sind surrealistische Selbstportraits entstanden, die eine Auseinandersetzung mit den eigenen Traumbildern zeigen. Der Museumsbesuch bildete den Abschluss der Unterrichtsreihe.

Mit dem Zug und der U-Bahn erreichte die Klasse pünktlich, sogar noch bevor das Museum geöffnet hatte, das K20 am Grabbeplatz in Düsseldorf. Als die Türen um 10 Uhr öffneten, wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt, die jeweils von einer Museumspädagogin begleitet wurden. Der Rundgang führte die Gruppen in die ständige Sammlung des Museums, in der herausragende Werke des 20. und 21. Jahrhunderts vertreten sind. Hier im zweiten Stock konnten die Schüler*innen Gemälde von Pablo Picasso, Wassily Kandinsky oder von Jackson Pollock neben Installationen von Joseph Beuys und Nam June Paik zumindest im Vorbeigehen sehen. Unser Thema war jedoch klar eingegrenzt und auf die Surrealisten beschränkt. Wie wesentlich es ist, sich bei einem Museumsbesuch mit Schüler*innen auf einige wenige Bilder zu konzentrieren, zeigte sich schnell daran, dass selbst von den Surrealisten des Museums nur ein kleiner Teil besprochen werden konnte. Und das ist auch gut so, denn was den Rundgang so interessant machte, waren vor allem die Sichtweisen der Schüler*innen. Ein Gemälde erregte besonders das Interesse der Schüler*innen: René Magritte „Das Vergnügen“ (1927). Zu sehen ist ein junges Mädchen, das mit einem feinen Sonntagskleidchen bekleidet und vor einem Baum, in dem exotische Vögeln sitzen, gedankenversunken in einen Vogel beißt, den es wohl im nächsten Moment verspeisen wird. Blut tropft aus ihrem Mund. Ein Schüler sah in dem in sich gekehrten Blick des Mädchens einen Zusammenhang zum Symbol des Auges, welches bei den Surrealisten für den inneren Blick und die Seele des Menschen steht.

Aber auch Magrittes „Die gigantischen Tage“ (1928) löste eine Diskussion über die unterdrückten Triebe des Menschen aus. Mit Neugier spekulierten die Schüler*innen vor Salvador Dalís „Anthropomorpher Schrank mit Schubladen“ (1936) über die Gestik der dargestellten Figur mit geöffneten Schubladen. Wendet sie von den Menschen ab? Es überraschte, wie klein dieses Gemälde im Original ist. Das Betrachten eines Abbilds auf dem Smartphone oder über Beamer in den Schule kann eben nicht das Original ersetzen, auf dem jeder Pinselstrich sichtbar wird. „Die Begegnung“ (1926) von Magritte veranlasste dazu, die Stellung der Objekte im Bild selbst einmal nachzustellen. Eine Erfahrung, die alle aus dem Museum mitnehmen ist, dass es sich lohnt genauer hinzusehen und, dass jede Person in der Lage sich durch eingängiges Betrachten und Fragen stellen einen beträchtlichen Teil der Inhalte von Kunstwerken berühmter Künstler selbst zu erschließen. Deshalb gilt: Keine Angst vor großer Kunst!

Als „Belohnung“ und wegen akuter Erschöpfung nach dem Museumsbesuch, durften die Schüler*innen die verbleibende Zeit zur freien Verfügung nutzen, in der Altstadt bummeln, am Rhein spazieren oder zu MC Donalds gehen. Um 14 Uhr erreichte die Klasse pünktlich den Essener Hauptbahnhof.

Auf die Frage, ob die Erwartungen erfüllt wurden, gab es das Feedback, „sehr viele Bilder wurden während des museumspädagogischen Rundgangs zwar nicht betrachtet“, aber „interessant war es“ und die „Museumspädagoginnen waren nett“. Außerdem war es war „nicht zu lang“. Wollen die Schüler*innen nach dieser Erfahrung noch einmal in ein Kunstmuseum gehen? Ja! Vielleicht gibt es wieder eine Gelegenheit, wenn „Comics, Mangas und Graphic Novel“ im Mittelpunkt stehen?

19.03.2018

Kuriose Gegenstände entdeckten unsere Schülerinnen und Schüler in der letzten Woche, als sie sich an der jährlich stattfindenden Aktion „Pico-bello-SauberZauber“ der Stadt Essen beteiligten. Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken stöberten sie allerhand Unrat auf, der sich auf dem Schulgelände, aber auch im direkten Umfeld der Schule angesammelt hatte. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen beteiligten sich, ebenso unsere sogenannten „Seiteneinsteiger-Klassen“, für die die Reinigungsaktion eine Abwechslung vom täglichen Deutschlernen war.

Beim Müllsammeln wurde schnell klar, dass für die Verschmutzung des Schulgeländes offensichtlich nicht nur die Schüler selbst verantwortlich gemacht werden können. Kaputte Fernseher auf den Lehrerparkplätzen stammen sicherlich nicht von ihnen! Der Gegenstand, der für die größte Überraschung und Erheiterung unter unseren fleißigen Müllsammlern sorgte, war ein ausrangierter Teppich.

Für die Schülerinnen und Schüler ist die Müllsammel-Aktion jedes Jahr ein guter Gedankenanstoß, sich darüber bewusst zu werden, den Müll nicht einfach auf den Boden und in die Natur zu werfen. Im nächsten Jahr machen wir wieder mit. Hoffentlich ist dann kein Teppich mehr dabei!

B. Waschk

Mehr Infos zur Aktion unter

www.pico-bello-sauberzauber.de

13.03.2018

19.02.2018

Erdbeere, Pantomime, Clown und Einhorn – bunt und fantasievoll hatten sich die Schülerinnen und Schüler der fünf Fünferklassen verkleidet, als sie sich zum alljährlichen Pancake Race am letzten Schultag vor dem langen Karnevalswochenende in der Turnhalle versammelten. Dort hatten die Sportlehrer/innen Frau Plutecki, Frau Novian und Herr Neuhaus einen Parcours aufgebaut, den es bei dem Rennen zu meistern galt.

Eigentlich ist der Pancake Race ein Staffellauf mit der Besonderheit, dass kein Staffelstab weitergegeben wird, sondern eine Pfanne mit einem Pfannkuchen (in unserem Fall mit einem „Fake-Pancake“). Dabei müssen diverse Hindernisse überwunden und in der Mitte des Parcours‘ der Pfannkuchen in die Höhe geschleudert und gewendet werden. Keine leichte Aufgabe für die Kinder!

Unter den strengen Augen der Sportlehrer/innen und der Sporthelferinnen aus den 10. Klassen traten alle Klassen gegeneinander an. Die Kinder, die nicht zum Rennen aufgestellt waren, feuerten ihre Mitschüler/innen lautstark an und auch die Klassenlehrerinnen drückten ihren Klassen die Daumen. Die Stimmung war ausgelassen. Als besonderen Programmpunkt boten die Zehntklässlerinnen Aurora Bytyci, Pia Fürtges, Celina Heinisch und Michelle Wiemann eine Kostprobe ihres Könnens an: sie treffen sich regelmäßig, um Hip Hop zu trainieren. Darin haben sie es unübersehbar zu großer Professionalität gebracht, was die Fünftklässler mit begeistertem Applaus honorierten.

Am Ende fand natürlich die Siegerehrung statt. Gewonnen hat die Klasse 5e von Frau Ciftci, die aus vier Rennen als Sieger hervorgegangen war. Auf dem zweiten Platz landete die Klasse 5c und auf dem dritten Platz die Klasse 5d, die sich ebenfalls über eine Urkunde und einen Pokal in Form einer Pfanne freuen konnten. Herzlichen Glückwunsch!

B. Waschk

 19.02.2018

Zu einem „Gesunden Frühstück“ in der Jugendeinrichtung „Palme 7“ wurden nacheinander alle fünf Fünferklassen unserer Schule eingeladen.

Die „Palme 7“ ist eine Einrichtung der Jugendhilfe Essen. Nachmittags bietet sie für alle interessierten Kinder und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm an.

Viele Kinder der Gertrud-Bäumer-Realschule nutzen bereits das Angebot und nehmen an den verschiedenen AGs und Projekten der Jugendeinrichtung teil. Im Sommer vergangenen Jahres kooperierten die Gertrud-Bäumer-Realschule und die „Palme 7“ erfolgreich, indem Schülerinnen und Schüler in den Räumen am Palmbuschweg Mobiliar für unseren Schulhof entwarfen, selbst herstellten und anschließend dort aufbauten.

Beim „Gesunden Frühstück“ stellte die Mitarbeiterin Sabine Jaeger das vielfältige Freizeitangebot der „Palme 7“ vor sowie die zahlreichen Spielmöglichkeiten, die die Kinder nach dem leckeren Frühstück mit viel Spaß nutzten. Viele Kinder nahmen sich vor, nach der Schule selbst einmal in der „Palme 7“ vorbeizuschauen und sich für eine AG oder ein Projekt anzumelden.

Die Gertrud-Bäumer-Realschule bedankt sich herzlich bei der „Palme 7“ für die Einladung!

Mehr Informationen zum Angebot der „Palme 7“ gibt es unter

https://www.jh-essen.de/jh/kja/kinder-jugend-einrichtungen/palme-7/

B. Waschk

01.02.2018

Viele kleine und große Gäste konnten Frau Bielefeld und Herr Uhle am Samstag, 27. Januar in der Aula unserer Schule begrüßen. Wie jedes Jahr kurz vor den Halbjahreszeugnissen öffnete die Schule ihre Türen für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse, die sich in Kürze an unserer Schule anmelden wollen.

 

Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b führten die interessierten Besucher durch die Räume der Schule, wo an diesem Tag „richtiger Unterricht“ stattfand. In der Turnhalle wurde Badminton gespielt, im Technik-Raum gehämmert und gesägt, im Musikraum ein musikalisches Theaterstück geprobt – überall gab es etwas zu sehen und zu hören. Schüler wie Lehrer beantworteten den Besuchern Fragen rund um Unterricht, Profilklassen, Ganztagsbetreuung und den Schulalltag.

So verging der Vormittag wie im Flug und für viele Grundschüler war dies der erste Tag an ihrer zukünftigen Schule!

B. Waschk

 

 

29.01.2018

„Wir sind die nackten Erdnüsschen

ihr alle anderen Rapper seid nur peinlich

und dazu noch ziemlich, ziemlich kleinlich!

‚Wozu machen wir das heute alles?‘, fragt ihr uns.

Wir rappen einfach geil und das ist unsere Kunst! (…)

Wir sprengen unsere Ketten

in der Rap-AG mit Herrn Zacharov,

jeden Mittwoch, 7./8. Stunde raucht der Kopf!“

Ungewohnte Texte und Klänge schallten am Mittwoch, 17. Januar 2018 über den Flur. Anlass war ein Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksregierung, der Schulabteilung der Stadt Essen sowie Schulleitungsmitgliedern dreier Essener Gesamtschulen mit den Sponsoren und Förderern der Bildungsorganisation „Teach First Deutschland“ in den Räumen unserer Schule.

Seit September 2017 ist an der Gertrud-Bäumer-Realschule ein sog. „Fellow“ im Einsatz: Arkadij Zacharow unterstützt insbesondere unsere Seiteneinsteiger zusätzlich beim Erlernen der deutschen Sprache. Er bietet aber auch eine Rap-AG an, deren Teilnehmer – die „Nackten Erdnüsschen“ (wie sie sich selbst genannt haben) – den Gästen eine Kostprobe ihres Könnens boten. Auch vier andere Essener „Fellows“ waren gekommen, um ihre Projekte vorzustellen. Sie sind an der Gesamtschule Nord und an den Gesamtschulen Borbeck und Bockmühle im Einsatz.

In lockerer Runde hatten die Teilnehmer des Treffens die Gelegenheit, sich kennenzulernen und ganz konkret etwas über die Arbeit der Fellows zu erfahren. Vertreterinnen der NOWEDA Apothekergenossenschaft eG, des Lions-Clubs Essen, der Sparkasse Essen und der Christoph-Metzelder-Stiftung erfuhren so, dass ihre Fördergelder direkt den Essenern Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Die Aufgabengebiete der Fellows sind vielfältig und setzen dort an, wo die Schulen Unterstützung bei der Förderung der Schülerinnen und Schüler benötigen: in der Sprachförderung, in der Vorbereitung auf die Zentralen Prüfungen, in Computer-Kursen oder im Bereich Darstellen und Gestalten.

Die jungen Teilnehmer der Rap-AG wissen die Arbeit ihres „Fellows“ zu schätzen und dankten den Anwesenden auf ihre Weise für die finanzielle Unterstützung:

„Dank euch allen und auch Christoph Metzelder,

können wir fett rappen und erhalten viele Gelder!

Alle sind hier, auch Frau Bielefeld;

jetzt mal ehrlich: jeder von euch ist ein Held!“

B. Waschk

 

 

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Hallo, ich bin der Aki und der Fellow an dieser Schule. Was das genau ist, erfahrt ihr weiter unten. Ich setze mich im Rahmen meines Arbeitgebers „Teach First“ für Bildungsgerechtigkeit ein. An der Gertrud-Bäumer-Realschule bin ich insbesondere für die Seiteneinsteiger tätig und betreue sie bei der Eingliederung sowohl in der Schule als auch in der Gesellschaft.

Mit einigen Sechstklässlern mache ich seit kurzem auch eine Rap-AG und freue mich auf weitere spannende Projekte. Kommt dabei gerne auf mich zu, wenn ihr tolle Ideen habt.

Das Programm „Teach First“ ist eine gemeinnützige, spendenfinanzierte Bildungsorganisation, die zeigt, dass Jugendliche in sozialen Brennpunkten erfolgreich sein können. Dafür werden Hochschulabsolventinnen und -absolventen verschiedener Studienrichtungen als Fellows bundesweit an Brennpunktschulen eingesetzt. Als Vertrauensperson und zusätzliche Kräfte im Unterricht unterstützen sie Schülerinnen und Schüler besonders dort, wo diese häufig scheitern: An Übergängen im Bildungssystem. Schwerpunkte sind dabei die Zukunfts- und Berufsorientierung, die Vorbereitung auf mittlere und zentrale Abschlussprüfungen sowie die Sprachförderung von Flüchtlingen.

Weitere Informationen über das Projekt „Teach first“ unter www.teachfirst.de

 

21.12.2017

Am 19.12.2017 wurde unsere Schule von der Stiftung der Zeche Zollverein zum Schlittschuhlaufen an der Zeche Zollverein eingeladen. Voll motiviert ging es für 70 Kinder unserer Schwimmgruppe des 5. Schuljahres zusammen mit ihren Sportlehrern zur Zeche Zollverein. An der Zeche Zollverein wurden unseren Schülern zwei Sportpädagogen, Schlittschuhe und ein Lunchpaket für den kleinen Hunger zwischendurch, zur Seite gestellt. Trotz dem nass kaltem Wetter und auch ein paar Stürzen auf die Eisfläche, hatten alle Schüler viel Spaß und fast alle haben es geschafft, in der kurzen Zeit auf dem Eis Schlittschuh zu fahren bzw. zu lernen.

Vielen Dank für dieses schöne Vorweihnachtsgeschenk.

 

 

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