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Ab Montag 31.05.2021 Regelunterricht für alle Schüler

... Gertrud-Bäumer-Realschule Essen

100 Jahre Einheit in Vielfalt

Wie unsere Schülerinnen und Schüler den Distanzunterricht erlebten

Kaum zu glauben: drei Monate ist es her, dass der größte Teil unserer Schülerinnen und Schüler das letzte Mal in der Schule war. Nachdem Anfang Dezember bereits klar war, dass die Weihnachtsferien ein paar Tage eher beginnen würden, kam die Schulschließung mit dem 14. Dezember dann doch recht plötzlich. Nur eine Notbetreuung wurde angeboten, für die anderen hieß es: Lernen auf Distanz. Schon wieder – nach dem Lockdown im Frühjahr des letzten Jahres war dies nicht neu. Dennoch war vieles anders geregelt als noch im März. Die wesentliche Änderung und gleichzeitig größte Herausforderung: Die neue Lernplattform Logineo.

Die Abschlussklassen kamen zuerst

Nach drei Monaten des Distanzlernens per Videokonferenzen und Einarbeitung in die Nutzung besagter Lernplattform hieß es ab dem 24. Februar bereits für unsere fünf Abschlussklassen: zurück in die Schule! Denn ob Lockdown oder nicht: der Juni rückt näher und damit das Entlassdatum nach sechs Jahren Realschulzeit. Die Klassen wurden in zwei Gruppen geteilt und die wechselten sich mit dem Schulbesuch tageweise ab.

Wieder etwas Neues: der Wechselunterricht

Am 15. März folgten dann alle anderen Jahrgangsstufen nach demselben Prinzip, das die schöne Bezeichnung „Wechselunterricht“ trägt. Wie bei den 10ern wurde jede Klasse in „Gruppe A“ und „Gruppe B“ geteilt. Kamen in der Woche vom 15. bis 19. März die Schülerinnen und Schüler der Gruppe A gleich dreimal in die Schule (nämlich Montag, Mittwoch und Freitag), so lernten die Schülerinnen der Gruppe B an diesen Tagen nach wie vor zu Hause. Lediglich am Dienstag und Donnerstag mussten sie zur Schule kommen. In der Woche vor den Osterferien wird getauscht.

Die Digitalisierung hält allmählich Einzug in die Klassenzimmer

Der Einstieg in den sogenannten „Präsenzunterricht“ verlief aufgrund guter vorheriger Planungen reibungslos. Zwar müssen nach wie vor Masken getragen und die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, doch gibt es wieder persönliche Begegnungen mit den lange vermissten Klassenkameraden/-innen. Neu ist auch, dass ab sofort internetfähige Endgeräte wie i-Pads, Tablets oder Handys bereitgehalten werden müssen. Denn das digitale Lernen hat unwiderruflich Einzug gehalten und wird sicherlich den Schulalltag der Zukunft prägen.

„Der Corona-Virus macht mir schon Angst“

Wie haben unsere Schülerinnen und Schüler die Zeit im Distanzlernen erlebt? Welche Erfahrungen haben sie mit dem Distanzunterricht gemacht und wie fühlen sie ich angesichts der andauernden Pandemiesituation? Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d haben ihre Gedanken und Eindrücke dazu geäußert.

„Der Corona-Virus macht mir schon Angst, da man nie genau weiß, wie es bei sich selber ist“, so empfindet es Shirine. „Man kann sich nur bestimmte Teile vorstellen, die man erzählt bekommt. Ich selber kenne auch welche, die es hatten.“ Ayliz meint: „Ich habe Angst, dass meine Freunde und Familie Corona kriegen könnten. Ich kenne auch Leute, die schon mal Corona hatten.“ – „Ich habe Angst um ältere Menschen, z.B. meine Oma, meine Mutter und meinen Vater“, sagt Malak.

Vor- und Nachteile des Distanzunterrichts

Das Lernen zu Hause war für alle eine große Umstellung und auch Herausforderung. Shirine hat diese aber ganz gut bewältigt: „Am Anfang hatte ich Probleme mit Logineo, aber nach einer Zeit kam ich damit klar und nun klappt alles“, so die Achtklässlerin. „Ich habe mir meine Aufgaben in der Woche aufgeteilt und habe somit alle meine Aufgaben bis zum Ende der Woche erledigt.“ Und wie hat sie die Videokonferenzen erlebt? „Die Videokonferenzen waren gewöhnungsbedürftig, aber sonst gut.“ Den Umgang mit Logineo haben die meisten – auch durch die Hilfe der Eltern, der Lehrer/innen und des LMS-Support-Teams – schließlich gelernt. Arda erzählt: „Bei Logineo haben die Lehrer immer hochgeladen, was wir bearbeiten sollen. Im Kalender waren auch die Termine, wann wir eine Videokonferenz haben.“ Auch Ayliz findet: „Das Arbeiten mit Logineo war gut. Nachdem ich mit den Hausaufgaben fertig war, konnte ich meine Aufgaben abschicken. Dort steht auch immer, wie viel Zeit wir haben, bis wir sie abschicken müssen.“

Doch gab es natürlich auch Schwierigkeiten, wie Anastazija erzählt: „Der Umgang mit Logineo war gut, aber auch manchmal kompliziert. Manchmal war das WLAN nicht so gut und dann konnte man auch nicht an den Videokonferenzen teilnehmen.“ Malak gibt zu: „Ich fand, zu Hause zu lernen ist schwierig.“ Ihre Mitschülerin Ayliz ergänzt: „In der Schule wird es besser erklärt.“

„Ich wünsche mir, dass Corona nicht mehr so stark ist“

Wie alle, wünschen sich auch die Schülerinnen und Schüler, dass die Pandemie bald vorbei ist. Nicht nur wegen des normalen Schulalltags, den dann doch alle mehr oder weniger vermissen. „Ich wünsche mir, dass wir wieder normal zur Schule gehen können. Wir kriegen dann nicht so viele Aufgaben, die wir zu Hause machen müssen“, findet Ayliz. Arda bringt es auf den Punkt: „Ich möchte einfach nur, dass Covid 19 weggeht und ein normales Leben führen. Ich möchte einfach mal wieder ins Kino gehen.“ – „Ich wünsche mir, dass Corona nicht mehr so stark ist und man mehr unternehmen kann und nicht nur zu Hause ist“, sagt Shirine. Hoffen wir, dass dieser Wunsch bald in Erfüllung geht.

B. Waschk

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