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Onlineunterricht für die Klassen 5-9

... Gertrud-Bäumer-Realschule Essen

100 Jahre Einheit in Vielfalt

Tests gehören zum Schulalltag eines/r jeden Schüler/in – das ist mal klar! Doch die Corona-Selbsttests, die nun bundesweit an den Schulen durchgeführt werden, sind natürlich etwas ganz Neues. Statt Füller, Tintenkiller und einem Blatt voller Aufgaben kommen nun „sterile Abstrich-Tupfer“, „Extraktionsröhrchen“ und „Schnelltestkassetten“ zum Einsatz.

Was sich sehr kompliziert-medizinisch anhört, ist im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht. Vereinfacht gesagt: mit einem Wattestäbchen wird in beiden Nasenlöchern ein Abstrich genommen. Dieser Abstrich wird in ein Röhrchen mit einer Flüssigkeit getaucht. Nach einer kurzen Einwirkzeit werden ein paar Tropfen davon auf eine kleine Plastikscheibe geträufelt. Nach ungefähr 15 Minuten wird das Ergebnis angezeigt: erscheint in einem kleinen Sichtfenster nur ein einziger Kontrollstrich, ist der Test negativ. Erscheinen zwei Striche, besteht der Verdacht auf eine Infektion mit Covid 19. Ein abschließendes, endgültige Sicherheit bietendes Ergebnis erfolgt durch einen PCR-Test, den ein Arzt durchführt.

Auch an unserer Schule fanden in der letzten Schulwoche vor den Osterferien in allen Klassen diese Selbsttests statt. Frau Bielefeld hatte eigens ein Erklärvideo dazu aufgenommen. Das schauten sich alle Schüler/innen zunächst aufmerksam an. Unter der Aufsicht einer Lehrperson testeten sich die Schüler/innen anschließend selbst.

Zugegeben: im Vorfeld gab es ein paar besorgte Gesichter. Insbesondere die Sache mit dem Abstrichnehmen beschäftigte die Schüler/innen. Wird es wehtun? Wie weit muss das Stäbchen in die Nase hinein? Was ist, wenn das Testergebnis positiv ausfällt?

Doch letztendlich überwand sich die große Mehrheit der Schüler/innen und griff beherzt zum Wattestäbchen. Nach erfolgtem Test war die Erleichterung da und übereinstimmend lautete das Urteil: alles halb so wild!

Nora aus der 8d meinte im Anschluss: „Es war nicht so schlimm wie erwartet.“ Ihre Mitschülerin Rania antwortete auf die Frage, wie der Test für sie war: „Normal! Ich habe nichts gemerkt!“ Havanur fand sogar: „Es war spaßig.“ Djene gab zu: „Es hat ein bisschen gekitzelt, auch als es vorbei war.“ Salim, ebenfalls Schüler der 8d, fasst es wie folgt zusammen: „Es war kein großes Thema, das zu machen. Es wurde alles gut erklärt und gut organisiert. Ich werde es wiederholen.“ Dazu soll er nach den Osterferien regelmäßig Gelegenheit haben. Läuft alles wie geplant, sollen Lehrer/innen wie Schüler/innen zweimal die Woche getestet werden.

Die regelmäßigen Testungen sollen dazu beitragen, dass eine erneute Schulschließung umgangen werden kann. Denn auch, wenn die meisten Schüler/innen inzwischen gut mit dem Distanzlernen zurechtkommen, ist es kein vollwertiger „Ersatz“ für den Präsenzunterricht. Havanur weiß es zu schätzen, dass jede/r Schüler/in die Möglichkeit hat, sich selbst zu testen: „Ich bin dankbar, dass ich es kostenlos machen darf.“

B. Waschk

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