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26.Januar 9 - 12.30 Uhr Tag der offenen Tür ***************** 07. - 09. März von 9 bis 12 Uhr Anmeldungen neue 5er

... Gertrud-Bäumer-Realschule Essen

100 Jahre Einheit in Vielfalt

Einmal im Jahr ist unsere Turnhalle nicht wiederzuerkennen: statt Barren, Matten und Trampolin werden Stände, Stehtische und Informationstafeln aufgebaut. Das bedeutet: der Tag der Jobbörse ist gekommen. Firmen, Einrichtungen und Institutionen aus Essen und der näheren Umgebung bieten unseren 9.- und 10.-Klässlern die Gelegenheit, sich zu informieren über Ausbildungsvoraussetzungen, Tätigkeitsfelder und Verdienstmöglichkeiten.

In diesem Jahr waren – z. T. zum wiederholten Male – dabei: die Sitania GmbH, Zinq, die Katholische Schule für Pflegeberufe, DHL Logistik, PTA Essen, die Polizei Essen, Trimet, die Jugendhilfe Essen, die AOK, der DHL Ausbildungsbereich, die Bundeswehr, die Firma Seibel und Weyer sowie das Unternehmen Open Grid.

Unsere Schülerinnen und Schüler nutzten auch in diesem Jahr das Angebot und notierten sich wichtige Informationen, die sie in den Beratungsgesprächen erhielten.

Besonders schön war es zu sehen, dass in diesem Jahr gleich vier ehemalige Schülerinnen und Schüler unter den Beratenden waren. Cedric Crosberger absolviert eine Ausbildung bei Open Grid, seine ehemalige Mitschülerin Sarah Eder ist im zweiten Lehrjahr bei der Seibel und Weyer GmbH. Beide beendeten im letzten Jahr erfolgreich die Gertrud-Bäumer-Realschule. Etwas länger zurück liegt die Schulzeit von Adissa Touré und Ibrahim Balci (Entlassjahrgang 2013). Adissa Touré informierte unsere Schülerinnen und Schüler über die Krankenpflegeschule Essen, Ibrahim Balci vertrat DHL.

Alle vier jungen Erwachsenen berichteten unseren derzeitigen Schülerinnen und Schülern von ihren Erfahrungen, die sie nach erfolgreichem Schulabschluss in ihrer Ausbildung sammeln konnten. Diese vier jungen Leute stehen beispielhaft für einen Großteil unserer Schülerinnen und Schüler, die nach ihrer Zeit an der Gertrud-Bäumer-Realschule gut gerüstet ins Berufsleben starten.

Barbara Waschk

Bild Sarah Eder

So sieht man sich wieder!“ Dieser Gedanke ging nicht nur den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsbörse durch den Kopf, sondern auch einigen Lehrer/innen, als sie am Stand der Firma Seibel und Weyer GmbH auf ein bekanntes Gesicht trafen: Sarah Eder (17), ehemalige Schülerin der Gertrud-Bäumer-Realschule, saß am Informationstisch und stellte sich selbstbewusst und souverän den Fragen der Jugendlichen, die sie zum Teil noch vom Schulhof kannten. Sarah Eders Werdegang ist bemerkenswert und der beste Beweis, dass die Jobbörse an unserer Schule keine vertane Zeit ist, sondern möglicherweise die Initialzündung für die berufliche Zukunft bietet.

Als 9.-Klässlerin – also vor ziemlich genau drei Jahren – saß Sarah noch auf der anderen Seite des Informationstisches. Sie erinnert sich genau: „An dem Tag saß unser Prokurist hier und hat mich beraten. Er hat mein Interesse für den Beruf der Tischlerin geweckt. Ich habe dann mein Schülerbetriebspraktikum bei Seibel und Weyer gemacht.“ Dies hat ihr so gut gefallen, dass sie sich dort bewarb – mit Erfolg. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2017 begann Sarah, die sich schon immer gerne handwerklich betätigt hat, ihre Ausbildung als Tischlerin – ein Schritt, den sie nicht bereut. „Es war definitiv die richtige Entscheidung“, sagt sie, „der Beruf macht mir Spaß! Es gibt viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich könnte z.B. auch meinen Meister machen.“ Derzeit ist Sarah im zweiten Ausbildungsjahr. Ihre Tätigkeiten sind vielfältig und abwechslungsreich. So ist sie in der Produktion eingesetzt, aber auch bei Ladenbauarbeiten und im Innenausbau. „Ich war auch schon auf Montage in Belgien“, erzählt sie. Und wie fühlt sie sich als junge Frau unter vorwiegend männlicher Belegschaft? Denn der Tischlerberuf gehört klassischerweise nicht gerade zu den Berufsfeldern, die junge Frauen sich auswählen. „Das ist kein Problem, die Männer in unserer Firma akzeptieren uns weibliche Mitarbeiterinnen“, berichtet Sarah, und: „Bei uns werden regelmäßig auch Frauen eingestellt.“ Auch wenn die Zusammenarbeit mit den männlichen Mitarbeitern grundsätzlich kein Problem sei, empfindet sie es als positiv, dass sie einige weibliche Kolleginnen hat, mit denen sie sich austauschen kann.

Die Begeisterung von Sarah ist unübersehbar. Sie will auch andere Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk begeistern und engagiert sich mittlerweile auch freiwillig als Azubi-Botschafterin: „Am schönsten fände ich, wenn ich einmal einen Schüler oder eine Schülerin dazu motivieren konnte, sich bei uns zu bewerben – das wäre super!“

Barbara Waschk

Thomas

 

Am Sonntag, dem 16. Dezember erreichte uns die unfassbare Nachricht, dass unser lieber Kollege und 1. Konrektor Thomas Uhle verstorben ist. Sein Tod kam für uns alle völlig überraschend und wir können noch nicht verstehen, dass er aus unserer Mitte gerissen wurde.

Thomas Uhle war ein wichtiges Mitglied des Kollegiums. Er wurde von allen wegen seiner lieben Art gemocht und geschätzt. Immer war er freundlich und hilfsbereit, dazu äußerst verlässlich und kollegial. Seinen Beruf lebte er mit vollem Einsatz und ganzem Herzen aus. Das haben auch die vielen Schülerinnen und Schüler gespürt, die er unterrichtet hat und bei denen er ebenfalls sehr beliebt war.

Wir alle müssen nun lernen, mit dieser großen Lücke, die Thomas Uhle hinterlässt, zu leben. In Gedanken sind wir bei seiner Frau, seiner Familie und seinen Freunden.

Das Kollegium

Das Projekt RuhrKunstNachbarn bietet ein umfangreiches, kostenfreies Workshop-Programm für Schulklassen aller Altersstufen. Das Ziel: die kulturelle Bildung mit einem neuen Ansatz fördern.

Extrem motiviert – anders lässt sich die Klasse 5d der Essener Gertrud-Bäumer-Realschule bei ihrem Besuch im Museum Folkwang und dem Kunstmuseum Bochum nicht beschreiben. Angeleitet durch je zwei Kunstvermittler entdecken die Schülerinnen und Schüler spielerisch verschiedene Formen von Kunst und das kostenlos. Denn: Die beiden Workshops sind Teil des Projekts RuhrKunstNachbarn

Hinter dem Namen verbirgt sich das neue Kooperations- und Vermittlungsprojekt der 20 Kunstmuseen der Metropole Ruhr, die sich unter dem Namen RuhrKunstMuseen zusammengeschlossen haben. Gefördert durch die Stiftung Mercator bieten 

je zwei RuhrKunstMuseen ein gemeinsames Workshop-Programm für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersstufen. Dieses ermöglicht den Kindern und Jugendlichen, ein beteiligtes Museum der Heimatstadt, ein kooperierendes Partnermuseum sowie die Standorte unter einem bestimmten Thema zu entdecken. „Mapping The City – Vom Stadtraum zum Kunstraum“ lautet der Workshoptitel für die Klasse 5d. Organisiert hat die Teilnahme ihre Kunstlehrerin Natalie Dilekli. Ihr ist es wichtig, dass jedes Kind im Laufe seiner Schulzeit mindestens einmal ein Museum besucht hat. „Für die Kinder ist das Programm eine tolle Gelegenheit, zwei Museen ganz aktiv und kreativ kennenzulernen.“

Erster Kontakt

„Wann und mit wem waren Sie zuletzt im Museum Folkwang?“, fragt die zwölfjährige Schülerin Ajda eine Passantin in Essen vor dem Eingang der U-Bahn-Station Rüttenscheider Stern. „Ich war noch gar nicht im Folkwang, aber ich will da auf jeden Fall noch hin“, sagt die junge Frau. Auf die Frage „Was verbinden Sie mit dem Museum Folkwang?“ antwortet ein älterer Herr: „Bilderausstellungen, Kunstausstellungen, Skulpturen und Fotografien.“ In kleinen Gruppen befragen die Schülerinnen und Schüler die vorbeigehenden Passanten zu ihrem Verhältnis zum Museum. Die Antworten notieren sie in Sprechblasen, die später auf einem Stadtplan platziert werden. So soll das Museum nicht nur geografisch im Stadtraum verortet werden, sondern auch in sozialer Hinsicht: Wer geht regelmäßig ins Museum? Wer war noch nie dort? Welche Vorstellung vom Museum haben unterschiedliche Bewohner der Stadt? Vermittelt durch die Meinungen und Erfahrungen der Passanten entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Erwartungen an den Ort.Ortswechsel: anderthalb Wochen später in der Nähe der Bochumer Innenstadt am Kunstlichttor 12. „Wir gehen jetzt alle gemeinsam unter der Brücke durch und ihr guckt mal, ob ihr was entdeckt, was euch komisch vorkommt“, sagt Kunstvermittlerin Rebecca Wassermann. Und tatsächlich: Auf der anderen Seite entdecken die Kinder oben zwischen den Metallstreben eine eher unauffällige Installation. Die dunkelgraue, fast schwarze Platte zeigt auf beiden Seiten eine Weltkarte und stammt vom Künstler Norbert Radermacher. „Wie hier findet ihr überall in der Stadt Zeichen und Spuren von Kunst“, erklärt Kunstvermittler Udo Baggeröhr. Diese sollen die Schüler 

nun auf dem Weg zum Museum suchen und mit ihrem Handy fotografieren. „Das ist ein neuer Ansatz, den wir im Rahmen der RuhrKunstNachbarn verfolgen“, erklärt Kerstin Kuklinski, die Leiterin der Kunstvermittlung des Kunstmuseums Bochum. Sie zeigt sich überzeugt: „Der neue Aspekt in den Konzepten der RuhrKunstMuseen, urbanes Lernen mit in den Fokus zu rücken, bewährt sich und wird sich auch zukünftig in anderen Vermittlungsformaten widerspiegeln.“ 

Neue Impulse

Die Verbindung zwischen Stadtraum und Kunstraum zeigt sich in Essen auch darin, die Außenwahrnehmung der Passanten zu überprüfen. Im Inneren des Museums setzen die Schülerinnen und Schüler ihre Erkundung und Kartierung fort: Ausgestattet mit Skizzenblöcken und Buntstiften macht die Gruppe einen Rundgang durch die Sammlung. Dabei zeichnen die Schülerinnen und Schüler in schnellen Skizzen die Kunstwerke ab, die ihnen am besten gefallen, und kommen darüber ins Gespräch. Die Zeichnungen werden anschließend auf einem Museumsgrundriss angeordnet.

Ajda (12), Shirine (11), Havanur (11) und Fiona (10) haben sich für das Gemälde „Felsenlandschaft mit Wildbach“ von Christian Ernst Bernhard Morgenstern entschieden. „Ich würde gerne in das Bild reinspringen“, sagt Fiona, als die Klasse gemeinsam die für die Skizzen ausgewählten Ausstellungsstücke aufsucht. „Das Licht ist so schön. Ich würde es sehr genießen, da am Wasser zu sitzen.“ Insgesamt scheinen die Gemälde und Skulpturen die Fantasie der Lernenden anzuregen. Begeistert teilen sie mit der Gruppe ihre Eindrücke. Die Kunstvermittler treten in den Austausch mit ihnen, unterstützen sie mit Impulsen. Ansonsten überlassen sie aber den Kindern den Raum und halten sich eher im Hintergrund – wie auch Kunstlehrerin Dilekli und ihre Kollegin Barbara Waschk, Klassenlehrerin der 5d, die den Ausflug begleitet.

„Für die Lehrkräfte ist es, glaube ich, ganz schön, einmal Teilnehmer der Gruppe zu sein und die Schüler in einem anderen Kontext zu erleben“, so Kerstin Kuklinski. Eine Vermutung, die sowohl Dilekli als auch Waschk bestätigen. Beide freuen sich über die positiven Effekte der Workshops. „Einige Schüler, die im Unterricht sonst sehr still sind, kommen hier richtig aus sich heraus“, berichtet Waschk. Und ihre Kollegin Dilekli betont, wie gut die Schüler mitarbeiten: „Sie sind mit Feuereifer dabei und haben richtig Lust, sich einzubringen. Auf dem Weg zum Museum Folkwang mussten wir sie schon ein bisschen bremsen.“

Aktiv und kreativ

In Bochum setzt sich die Begeisterung fort. Schon im Vorfeld seien die Kinder ganz aufgeregt gewesen, so Dilekli. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich total auf den zweiten Termin gefreut.“ Entsprechend motiviert haben sie auf dem Weg zum Museum Beispiele für Kunst im Stadtraum fotografiert: Graffitis an Hauswänden, Aufkleber auf Laternen, gebastelte Fensterdekoration, ein mit Pflastersteinen gelegtes Muster. Jetzt dürfen sie sich selbst an einem Graffiti versuchen. Mit kreidebasiertem, wasserlöslichen Farbpigmentspray und Schablonen geometrischer Formen wagen die Schülerinnen und Schüler eigene gestalterische Arbeiten auf den Gehwegen. Am liebsten will jeder der Erste oder zumindest der Nächste sein. Aus Sicht von Kunstlehrerin Dilekli verständlich. „Das ist aber auch cooles Material!“, flüstert sie Klassenlehrerin Waschk zu. Auch im Museum bleibt es praktisch: Inspiriert durch die als „Bochumer Wand“ bekannte Wandmalerei von Katharina Grosse fertigen die Schülerinnen und Schüler eine gemeinsame spontane Malerei auf einer großflächigen Papierbahn. Geschützt durch bereits bunt besprenkelte Malkittel geht es an die Arbeit – mit Farbrollern, Sprühflaschen mit verdünnter Farbe, Zahnbürsten und Dosierflaschen.

Zur Grundierung kommen vor allem knallige Neon-Farben zum Einsatz: gelb, orange, pink und giftgrün, die die Mädchen und Jungen nach und nach schwungvoll mit den Farbrollern verteilen. „Die Schüler sollen nachvollziehen können, dass, wenn Kunst entsteht, damit auch immer ein körperlicher Aspekt verbunden ist“, sagt Kuklinski. Das Bild wird zunehmend bunter. Die Kinder achten dabei darauf, dass es als Gesamtwerk funktioniert. „Guck mal da, da ist fast gar nichts“, ruft Leonie ihrem gegenüberstehenden Mitschüler empört zu und zeigt auf eine weiße, noch unberührte Stelle. „In der Schule könnte ich so etwas gar nicht machen“, sagt Kunstlehrerin Dilekli. Dafür gebe es weder den Raum noch die Zeit und auch das Material wäre zu kostenintensiv.

Gerade mit den Phasen, in denen die Kinder selbst aktiv sein zu dürfen, schaffen es die Kunstvermittler immer wieder, die Mädchen und Jungen während der zweistündigen Workshops von Neuem zu fesseln. Die elfjährige Nora schwärmt von der Wandmalerei Katharina Grosses und den Erfahrungen beim spontanen Malen: „Das Bild sieht aus wie eine Galaxie, mit so vielen Neonfarben, so bunt. Es hat dann total Spaß gemacht, sowas selbst zu malen. Wir konnten einfach malen, ohne nachzudenken.“ Der zehnjährige Mohamed ist vom Graffiti begeistert, das sie selber sprayen durften, und der gleichaltrige Firat fand es vor allem gut, dass „wir Kinder auch mal zeigen konnten, was wir alles können“.

Ihre Erfahrungen und Kunstbegegnungen sollen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts RuhrKunstNachbarn auch nach außen tragen. Zu diesem Zweck wartet im Museum Folkwang eine Postkarte auf sie. Diese dürfen sie im Anschluss an ihre Entdeckungstour im Werkraum mit ihrem Lieblingskunstwerk gestalten, bevor sie an ihre Eltern zu Hause verschickt wird. Im Kunstmuseum Bochum wählen die Kinder aus der Malerei der Vorgruppe drei kreisrunde Ausschnitte aus, die sie mithilfe ihrer Lehrerinnen in ihrer Schule oder einem Geschäft ihres Stadtteils aufhängen sollen. Ihre eigene gestalterische Arbeit, die zum Trocknen im Museum verbleibt, soll später wiederum die Schule und Heimatstadt der nachfolgenden Gruppe schmücken. „Diese Rückkopplung ist ebenfalls Teil des Projekts RuhrKunstNachbarn“, sagt Kunstvermittlerin Kerstin Kuklinski: „So werden die Impulse nicht nur von draußen ins Kunstmuseum gebracht, sondern auch nachhaltig wieder zurück in das Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler.“

https://www.ruhrkunstmuseen.com/kunstvermittlung/ruhr-kunst-nachbarn/ruhr-kunst-nachbarn-schueler-entdecken-stadt-und-museum.html

Text: Anna Hückelheim

Fotos und Film Essen: Tina Umlauf

Fotos und Film Bochum: Tina Umlauf, Laura Millmann, Anna Hückelheim

Pünktlich zum Schuljahresbeginn konnten zwei neue Fünferklassen sowie Frau Kreyhan und ihr Team (zuständig für die nachmittägliche Hausaufgabenbetreuung) ihre Räume im neuen Schulgebäude beziehen! Zwar fehlen noch die Tafeln, doch alles andere war rechtzeitig bezugsfertig geworden.

Die neuen Klassenräume sind groß, hell und freundlich. Frau Bielefeld betont, dass alle Bauarbeiten pünktlich und ohne Verzögerungen vonstattengingen. Schon vor den Sommerferien konnte die Schulgemeinde den Bau des neuen Gebäudes verfolgen, angefangen über die Vermessung über das Gießen des Fundaments, die Anlieferung der einzelnen Gebäudeteile sowie ihre Aufstellung quasi über Nacht. In den Sommerferien fanden die Arbeiten im Innenraum statt. Selbst das Mobiliar stand pünktlich zum ersten Schultag in den Klassenräumen.

Wir freuen uns, dass uns die neuen Klassenräume zur Verfügung stehen! Schließlich drohten die „alten“ Gebäude zu eng zu werden: in diesem Jahr müssen unsere Räumlichkeiten insgesamt 27 Klassen mit durchschnittlich 30 Schülerinnen und Schülern beherbergen. Eine Schulraumerweiterung war daher dringend notwendig.

B. Waschk

DELF 2018

Am 06.06.2018 begann das große Abenteuer. Wir fuhren zum Agenten-Camp Haltern am See. Als wir ankamen und froh waren, uns alle Zimmer ansehen zu dürfen, gingen wir erst mit den zwei netten Teamern Annica und Bene in den Gruppenraum. Dort besprachen wir, was wichtig war. So zum Beispiel, wann wir morgens aufstehen sollten oder wann wir unsere Meetings hatten. Anschließend durften wir uns die Zimmer ansehen. Wir packten alle glücklich unsere Koffer/Rucksäcke aus. In den drei Tagen haben wir so viel gelernt, wie zum Beispiel im Team zu arbeiten. Als Klasse kann man so viel schaffen, wenn man zusammen hält und an sich glaubt. Wir hatten so viele coole Abenteuer wie zum Beispiel den See in einer Schlange zu überqueren, ohne dass einer hinfiel. Oder wie echte Agenten vom Hochhaus zu springen und anschließend in Drohnen zu landen, ohne dass einer aus der Drohne fiel. Das wiederum auch in Teamarbeit. Oder ohne erwischt zu werden den gestohlenen Safe zurückzugeben. Und dank der coolen Teamer haben wir gelernt zusammenhalten und Respekt zu haben. Wir sind so zusammengewachsen.

 

 Rania Fattah, 6 c

„Ich liebe dieses Museum!“ – „Es ist so toll hier!“ – „Sind das alles echte Bilder?“ – Solche und noch viele Äußerungen und Fragen mehr formulierten die Kinder der Klasse 5d, als sie Mitte Juni das Museum Folkwang besuchten. Ihre Kunstlehrerin Frau Dilekli hatte die Klasse zur Teilnahme am Kunstvermittlungsprojekt der „RUHR KUNST NACHBARN“ angemeldet, das Besuche in zwei Kunstmuseen der Region vorsieht.

Im Rahmen dieses Projekts stand bei weitem nicht nur das Angucken von Kunstwerken auf dem Programm. Unsere Schülerinnen und Schüler wurden durch Museumspädagogen professionell und kindgerecht an Werke der bildenden Kunst herangeführt. Dabei konnten die Kinder auch selbst tätig werden, indem sie beispielsweise ihr „Lieblingskunstwerk“ finden und nachzeichnen sollten und es auf diese Weise für sich selbst erschlossen und interpretierten. Im Anschluss daran konnten die Kinder „ihr“ Kunstwerk auf eine Postkarte malen, die vom Museum verschickt wird. Die Mädchen und Jungen der 5d ließen sich mit großer Begeisterung auf das Projekt ein und hatten sichtlich Spaß an den Aktionen.

Ein besonderes „i-Tüpfelchen“ bei dem Museumsbesuch war, dass die Mercator-Stiftung, die die Projekte der „RUHR KUNST NACHBARN“ finanziell unterstützt, den Museumspädagogen ein Kamerateam an die Seite gestellt hatte. Der so entstehende Reportagefilm will auf die Projekte der „RUHR KUNST NACHBARN“ aufmerksam machen und weitere Schulklassen des Ruhrgebiets zur Teilnahme gewinnen.

Für die 5d steht jetzt noch der zweite Teil des Projekts auf dem Programm, nämlich der Besuch des Kunstmuseums Bochum. Zwei weitere unserer Fünferklassen sind bereits für das Projekt angemeldet und werden es noch vor den Sommerferien durchführen. So macht Kunst(Museum) Spaß!

Barbara Waschk

Nähere Informationen unter ttps://www.ruhrkunstmuseen.com/kunstvermittlung/ruhr-kunst-nachbarn.html

 

Zurzeit sind es nicht nur die sommerlichen Temperaturen, die unseren Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern zu schaffen machen: draußen auf dem Schulhof, direkt hinter der Turnhalle und gegenüber dem Erweiterungsbau für die 5er- und 6er-Klassen, entsteht ein neues Gebäude. Der Grund sind die steigenden Schülerzahlen, die sich natürlich auch in den Anmeldezahlen an unserer Schule niederschlagen. So sind die Kapazitäten des „alten“ Gebäudes sowie des Erweiterungsbaus längst erschöpft. Da der neue 5er-Jahrgang wiederum fünfzügig werden wird, schafft nun die Stadt Essen Abhilfe: im Anschluss an die Pfingstferien begannen die Arbeiten an einem zweiten Erweiterungsbau. Dieser entsteht in Fertigbauweise; für die zweite Juniwoche ist die (sehr aufwendige) Anlieferung der Gebäudeteile geplant. Danach stehen die Arbeiten in den Innenräumen an. Geplant ist, dass das neue Gebäude nach den Sommerferien bezugsfertig ist. Es soll vier Klassenräume beherbergen. Doch damit ist die sogenannte „Schulraumerweiterung“ noch nicht abgeschlossen. Das nun entstehende Gebäude ist nur für den Übergang gedacht. Auf lange Sicht soll auf dem hinteren Schulhof ein Erweiterungsbau dauerhaft installiert werden, in dem naturwissenschaftliche Räume untergebracht sind. Wir dürfen also gespannt sein!

Wer sich für die voranschreitenden Bauarbeiten interessiert, kann sich die Bilderstrecke ansehen!

B. Waschk

 

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