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Endlich wieder Schule!

... Gertrud-Bäumer-Realschule Essen

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Tests gehören zum Schulalltag eines/r jeden Schüler/in – das ist mal klar! Doch die Corona-Selbsttests, die nun bundesweit an den Schulen durchgeführt werden, sind natürlich etwas ganz Neues. Statt Füller, Tintenkiller und einem Blatt voller Aufgaben kommen nun „sterile Abstrich-Tupfer“, „Extraktionsröhrchen“ und „Schnelltestkassetten“ zum Einsatz.

Was sich sehr kompliziert-medizinisch anhört, ist im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht. Vereinfacht gesagt: mit einem Wattestäbchen wird in beiden Nasenlöchern ein Abstrich genommen. Dieser Abstrich wird in ein Röhrchen mit einer Flüssigkeit getaucht. Nach einer kurzen Einwirkzeit werden ein paar Tropfen davon auf eine kleine Plastikscheibe geträufelt. Nach ungefähr 15 Minuten wird das Ergebnis angezeigt: erscheint in einem kleinen Sichtfenster nur ein einziger Kontrollstrich, ist der Test negativ. Erscheinen zwei Striche, besteht der Verdacht auf eine Infektion mit Covid 19. Ein abschließendes, endgültige Sicherheit bietendes Ergebnis erfolgt durch einen PCR-Test, den ein Arzt durchführt.

Auch an unserer Schule fanden in der letzten Schulwoche vor den Osterferien in allen Klassen diese Selbsttests statt. Frau Bielefeld hatte eigens ein Erklärvideo dazu aufgenommen. Das schauten sich alle Schüler/innen zunächst aufmerksam an. Unter der Aufsicht einer Lehrperson testeten sich die Schüler/innen anschließend selbst.

Zugegeben: im Vorfeld gab es ein paar besorgte Gesichter. Insbesondere die Sache mit dem Abstrichnehmen beschäftigte die Schüler/innen. Wird es wehtun? Wie weit muss das Stäbchen in die Nase hinein? Was ist, wenn das Testergebnis positiv ausfällt?

Doch letztendlich überwand sich die große Mehrheit der Schüler/innen und griff beherzt zum Wattestäbchen. Nach erfolgtem Test war die Erleichterung da und übereinstimmend lautete das Urteil: alles halb so wild!

Nora aus der 8d meinte im Anschluss: „Es war nicht so schlimm wie erwartet.“ Ihre Mitschülerin Rania antwortete auf die Frage, wie der Test für sie war: „Normal! Ich habe nichts gemerkt!“ Havanur fand sogar: „Es war spaßig.“ Djene gab zu: „Es hat ein bisschen gekitzelt, auch als es vorbei war.“ Salim, ebenfalls Schüler der 8d, fasst es wie folgt zusammen: „Es war kein großes Thema, das zu machen. Es wurde alles gut erklärt und gut organisiert. Ich werde es wiederholen.“ Dazu soll er nach den Osterferien regelmäßig Gelegenheit haben. Läuft alles wie geplant, sollen Lehrer/innen wie Schüler/innen zweimal die Woche getestet werden.

Die regelmäßigen Testungen sollen dazu beitragen, dass eine erneute Schulschließung umgangen werden kann. Denn auch, wenn die meisten Schüler/innen inzwischen gut mit dem Distanzlernen zurechtkommen, ist es kein vollwertiger „Ersatz“ für den Präsenzunterricht. Havanur weiß es zu schätzen, dass jede/r Schüler/in die Möglichkeit hat, sich selbst zu testen: „Ich bin dankbar, dass ich es kostenlos machen darf.“

B. Waschk

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Was wurde eigentlich aus unserer Sonde?

Die steigenden Infektionszahlen, der Lockdown, das Distanzlernen – viel ist im letzten Vierteljahr passiert und darüber wäre ein tolles Ereignis, das Anfang Dezember an unserer Schule stattfand, beinahe in Vergessenheit geraten! Aber eben nur beinahe – glücklicherweise. Die Rede ist hier natürlich von der Sonde, die „unsere Gertrud ins All“ geschickt hatte, von der es jetzt Beeindruckendes zu berichten gibt.

Zur Erinnerung: zusammen mit seinem Physiklehrer Herrn Dalar hatte der 10nb-Kurs in Kooperation mit der Firma „Stratoflights“ ein Projekt verwirklicht, das nicht nur an unserer Schule, sondern auch innerhalb Essens für (mediale) Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine Sonde gebaut, die es buchstäblich „in sich“ hat.

„Die Sonde, welche von uns gebaut worden ist, besteht aus einem Styroporgehäuse“, berichtet Herr Dalar. „In diesem Gehäuse wurden zwei Kameras (inklusive zwei Powerbanks), ein Datenlogger (Datenerfassungsgerät) und zwei GPS-Sender eingebaut. Der Datenlogger dient dazu, dass man alle zwei Sekunden verschiedene Parameter wie Innen- und Außentemperatur der Sonde, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit misst. Des Weiteren wurde eine Halterung (aus Holz) mit drei Reagenzgläsern an dem Gehäuse befestigt. In diesen Reagenzgläsern befand sich Cola, Wasser und Schokolade.“

Vor den Augen der gesamten Schulgemeinde stieg am Donnerstag, 10. Dezember um Punkt 09.48 Uhr MEZ ein weißer, mit Helium gefüllter Ballon bis in die Stratosphäre hinauf; im „Gepäck“ die selbstgebaute Sonde.

Und wie ging es weiter? Herr Dalar berichtet: „Um 12.20 Uhr landete die Sonde mit dem Fallschirm auf einem Feld in Vöhl und konnte ganz einfach geborgen werden.“ (Die Gemeinde Vöhl liegt in Nordhessen, etwa 200 km von Essen entfernt.) Die Mitarbeiter der Firma „Stratoflights“ fuhren dorthin und bargen die Sonde. Die Auswertung des Filmmaterials mit allen an dem Projekt Beteiligten erfolgte per Videokonferenz Mitte Dezember.

Die Bilder, die die Sonde aufgezeichnet hat, sollen der Schulgemeinde natürlich nicht vorenthalten werden. Herr Dalar hat dazu einen sehr beeindruckenden Film erstellt:

Viel Spaß beim Anschauen!

B. Waschk

Wie unsere Schülerinnen und Schüler den Distanzunterricht erlebten

Kaum zu glauben: drei Monate ist es her, dass der größte Teil unserer Schülerinnen und Schüler das letzte Mal in der Schule war. Nachdem Anfang Dezember bereits klar war, dass die Weihnachtsferien ein paar Tage eher beginnen würden, kam die Schulschließung mit dem 14. Dezember dann doch recht plötzlich. Nur eine Notbetreuung wurde angeboten, für die anderen hieß es: Lernen auf Distanz. Schon wieder – nach dem Lockdown im Frühjahr des letzten Jahres war dies nicht neu. Dennoch war vieles anders geregelt als noch im März. Die wesentliche Änderung und gleichzeitig größte Herausforderung: Die neue Lernplattform Logineo.

Die Abschlussklassen kamen zuerst

Nach drei Monaten des Distanzlernens per Videokonferenzen und Einarbeitung in die Nutzung besagter Lernplattform hieß es ab dem 24. Februar bereits für unsere fünf Abschlussklassen: zurück in die Schule! Denn ob Lockdown oder nicht: der Juni rückt näher und damit das Entlassdatum nach sechs Jahren Realschulzeit. Die Klassen wurden in zwei Gruppen geteilt und die wechselten sich mit dem Schulbesuch tageweise ab.

Wieder etwas Neues: der Wechselunterricht

Am 15. März folgten dann alle anderen Jahrgangsstufen nach demselben Prinzip, das die schöne Bezeichnung „Wechselunterricht“ trägt. Wie bei den 10ern wurde jede Klasse in „Gruppe A“ und „Gruppe B“ geteilt. Kamen in der Woche vom 15. bis 19. März die Schülerinnen und Schüler der Gruppe A gleich dreimal in die Schule (nämlich Montag, Mittwoch und Freitag), so lernten die Schülerinnen der Gruppe B an diesen Tagen nach wie vor zu Hause. Lediglich am Dienstag und Donnerstag mussten sie zur Schule kommen. In der Woche vor den Osterferien wird getauscht.

Die Digitalisierung hält allmählich Einzug in die Klassenzimmer

Der Einstieg in den sogenannten „Präsenzunterricht“ verlief aufgrund guter vorheriger Planungen reibungslos. Zwar müssen nach wie vor Masken getragen und die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, doch gibt es wieder persönliche Begegnungen mit den lange vermissten Klassenkameraden/-innen. Neu ist auch, dass ab sofort internetfähige Endgeräte wie i-Pads, Tablets oder Handys bereitgehalten werden müssen. Denn das digitale Lernen hat unwiderruflich Einzug gehalten und wird sicherlich den Schulalltag der Zukunft prägen.

„Der Corona-Virus macht mir schon Angst“

Wie haben unsere Schülerinnen und Schüler die Zeit im Distanzlernen erlebt? Welche Erfahrungen haben sie mit dem Distanzunterricht gemacht und wie fühlen sie ich angesichts der andauernden Pandemiesituation? Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d haben ihre Gedanken und Eindrücke dazu geäußert.

„Der Corona-Virus macht mir schon Angst, da man nie genau weiß, wie es bei sich selber ist“, so empfindet es Shirine. „Man kann sich nur bestimmte Teile vorstellen, die man erzählt bekommt. Ich selber kenne auch welche, die es hatten.“ Ayliz meint: „Ich habe Angst, dass meine Freunde und Familie Corona kriegen könnten. Ich kenne auch Leute, die schon mal Corona hatten.“ – „Ich habe Angst um ältere Menschen, z.B. meine Oma, meine Mutter und meinen Vater“, sagt Malak.

Vor- und Nachteile des Distanzunterrichts

Das Lernen zu Hause war für alle eine große Umstellung und auch Herausforderung. Shirine hat diese aber ganz gut bewältigt: „Am Anfang hatte ich Probleme mit Logineo, aber nach einer Zeit kam ich damit klar und nun klappt alles“, so die Achtklässlerin. „Ich habe mir meine Aufgaben in der Woche aufgeteilt und habe somit alle meine Aufgaben bis zum Ende der Woche erledigt.“ Und wie hat sie die Videokonferenzen erlebt? „Die Videokonferenzen waren gewöhnungsbedürftig, aber sonst gut.“ Den Umgang mit Logineo haben die meisten – auch durch die Hilfe der Eltern, der Lehrer/innen und des LMS-Support-Teams – schließlich gelernt. Arda erzählt: „Bei Logineo haben die Lehrer immer hochgeladen, was wir bearbeiten sollen. Im Kalender waren auch die Termine, wann wir eine Videokonferenz haben.“ Auch Ayliz findet: „Das Arbeiten mit Logineo war gut. Nachdem ich mit den Hausaufgaben fertig war, konnte ich meine Aufgaben abschicken. Dort steht auch immer, wie viel Zeit wir haben, bis wir sie abschicken müssen.“

Doch gab es natürlich auch Schwierigkeiten, wie Anastazija erzählt: „Der Umgang mit Logineo war gut, aber auch manchmal kompliziert. Manchmal war das WLAN nicht so gut und dann konnte man auch nicht an den Videokonferenzen teilnehmen.“ Malak gibt zu: „Ich fand, zu Hause zu lernen ist schwierig.“ Ihre Mitschülerin Ayliz ergänzt: „In der Schule wird es besser erklärt.“

„Ich wünsche mir, dass Corona nicht mehr so stark ist“

Wie alle, wünschen sich auch die Schülerinnen und Schüler, dass die Pandemie bald vorbei ist. Nicht nur wegen des normalen Schulalltags, den dann doch alle mehr oder weniger vermissen. „Ich wünsche mir, dass wir wieder normal zur Schule gehen können. Wir kriegen dann nicht so viele Aufgaben, die wir zu Hause machen müssen“, findet Ayliz. Arda bringt es auf den Punkt: „Ich möchte einfach nur, dass Covid 19 weggeht und ein normales Leben führen. Ich möchte einfach mal wieder ins Kino gehen.“ – „Ich wünsche mir, dass Corona nicht mehr so stark ist und man mehr unternehmen kann und nicht nur zu Hause ist“, sagt Shirine. Hoffen wir, dass dieser Wunsch bald in Erfüllung geht.

B. Waschk

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Das hat es an unserer Schule auch noch nicht gegeben: eine Zeugnisausgabe, die sich über zwei Vormittage hinzieht! Der Grund dafür ist (natürlich) die aktuelle Corona-Lage. In ganz Deutschland findet der Unterricht derzeit von zu Hause aus statt. Dennoch sollte es die Halbjahreszeugnisse zu den vorgesehenen Terminen geben. Wie sollte das gehen?

Das Schulministerium hatte es den Schulen zur Wahl gestellt, wie sie die Zeugnisübergabe konkret organisieren. Eine digitale Überstellung wäre ebenso möglich gewesen wie die persönliche Abholung. Wie viele andere Schulen im Land hatte sich die Gertrud-Bäumer-Realschule für die persönliche Abholung entschieden. Diese Entscheidung war nach sorgfältiger Abwägung aller Vor- und Nachteile gefallen. Dabei stand natürlich außer Frage, dass die persönliche Abholung der Zeugnisse nur unter strikter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen konnte.

So kamen die Jahrgangsstufen 5 – 7 schon am Donnerstagvormittag zur Schule, die höheren Jahrgangsstufen dagegen am Freitagvormittag. Bei insgesamt 29 Klassen war diese Teilung die erste sinnvolle Maßnahme. Die Tatsache, dass die Klassenräume unserer Schule über mehrere Gebäude verteilt sind, stellte einen weiteren Vorteil dar; eine Entzerrung ergab sich dadurch von selbst. Außerdem waren die Schülerinnen und Schüler einzeln und in 10-minütigen Abständen von ihren Klassenlehrer/innen in die Schule bestellt worden. All dies trug dazu bei, dass es keine Menschenansammlungen auf den Fluren oder dem Schulhof gab. Der Mund-Nasen-Schutz gehört in diesen Tagen sowieso zum Alltag dazu.

Die Ausgabe der Zeugnisse erfolgte ebenfalls „mit Abstand“: die Klassenlehrer/innen hatten zum Teil „Abgabetheken“ vor den Klassenräumen aufgebaut. Dazu weit geöffnete Fenster und Türen – da war Vorsicht geboten, dass die wichtigen Dokumente nicht durch den Raum geweht wurden! Einige Klassen erhielten ihre Zeugnisse sogar vom Schulhof aus durch das Fenster – praktisch, wenn der Klassenraum ebenerdig direkt am Schulhof liegt!

Für die Schüler/innen wie auch ihre Lehrer/innen war es bei aller räumlichen Distanz  dennoch schön, dass sie sich – wenn auch kurz – einmal persönlich und „analog“ sehen und sprechen konnten. Hoffen wir, dass die Infektionszahlen weiterhin sinken, dass das Lernen in der Schule bald wieder möglich sein kann.

B. Waschk

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„Kannst du mich hören?“ – „Bitte schalte dein Mikro stumm!“ – „Ich kann dich nicht sehen, deine Kamera ist ausgegangen.“ – „Ach, da ist schon wieder jemand ‘rausgeflogen, ich hole ihn mal eben aus dem Warteraum.“

Diese und ähnliche Sätze gehörten bisher nicht oder zumindest eher selten zum Unterrichtsalltag an der Gertrud-Bäumer-Realschule. Inzwischen dürfte kein Schultag vergehen, an dem nicht wenigstens einer dieser Sätze gesagt bzw. gehört wird.

Seit dem 11. Januar läuft an unserer Schule täglich der sogenannte „Distanzunterricht“. Waren in der Woche vor den Weihnachtsferien etliche Kinder an der Schule in der Notbetreuung, so lernt nun der größte Teil der Schülerinnen und Schüler zu Hause.

Glücklicherweise fiel der Beginn des Distanzunterrichts mit der Inbetriebnahme der neuen Lernplattform Logineo LMS zusammen. Es war längst geplant, den Schülerinnen und Schülern ihre individuellen Zugangscodes noch vor Weihnachten auszuhändigen. Durch die recht kurzfristig angeordnete Aussetzung der Präsenzpflicht in der letzten Schulwoche vor Weihnachten war diese Übermittlung zu einer umständlichen (wenn nicht sogar komplizierten) Angelegenheit geworden. Dennoch erhielt jedes Kind rechtzeitig zum Wiederbeginn des Unterrichts seinen eigenen Zugangscode.

Das digitale Lernen und Unterrichten war für Schüler/innen wie Lehrer/innen ein Sprung ins kalte Wasser. Die Handhabung der Lernplattform war für alle neu. „Wie loggt man sich ein? Wo kann ich meine Aufgaben für diese Woche sehen, wie kann ich sie hochladen? Woher weiß ich, wann die Abgabetermine für die Aufgaben sind?“ Diese und noch viele  Fragen mehr stürzten auf die Schüler/innen ein. Videokonferenz statt Live-Unterricht, Warteraum statt Klassenraum – das gehört zum „neuen“ Schulalltag dazu.

Eine Struktur zu finden, den Unterricht zu planen, die Technik zu beherrschen – all dies ist gerade für die jüngeren Schüler/innen eine große Herausforderung, zumal die Zeit der Einarbeitung quasi nicht gegeben war. Mit viel Geduld konnte das Support-Team für LMS schließlich die meisten Fragen beantworten und (technischen) Probleme lösen.

Auch das Team der Sozialarbeit steht während dieser Zeit für Fragen bereit, hilft und besucht Schüler/innen, denen die Selbstorganisation nicht so leichtfällt. Eine Notbetreuung ist gesichert.

Inzwischen stellt sich bei vielen so etwas wie eine gewisse Routine ein. Tägliche Videokonferenzen wechseln sich mit selbstständigem Lernen und Arbeiten ab. Das Hochladen der Aufgaben klappt immer besser. Der Arbeitsaufwand gerade auch für die Lehrkräfte ist immens. Den Lehrer/innen ist es ein großes Anliegen, jede/n Schüler/in zu erreichen, niemand soll „auf der Strecke bleiben“.

Wie es weitergeht? Das weiß natürlich niemand. Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ist abhängig von den Infektionszahlen. Hoffen wir, dass sie weiter sinken. Online-Unterricht ist kein Ersatz für das Lernen in der Schule!

B. Waschk

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Ein wenig außerplanmäßig, aber unter besten Wetterbedingungen startete die Sonde, die der 10nb-Kurs in einem mehrtägigen Projekt unter Anleitung der Firma „Stratoflights“ gebaut hatte, heute in Richtung Stratosphäre.

Warum außerplanmäßig? Eigentlich war der Start für Mittwochmorgen geplant. Doch schon zu Wochenbeginn stand fest: er muss verschoben werden – das trübe, graue Winterwetter war einfach nicht geeignet dafür. Die Wetterprognosen versprachen aber besserer Bedingungen für den heutigen Donnerstag. Und so war es auch: bei strahlend blauem Himmel fanden sich der 10er-nb-Kurs und ihr Lehrer Herr Dalar schon am Ende der zweiten Stunde auf dem Schulhof ein, um den Start der Sonde vorzubereiten. Viele neugierige Schüler/innen und Lehrer/innen gesellten sich dazu.

Zunächst wurde ein weißer Ballon mit Helium gefüllt. Dann noch schnell ein Gruppenfoto – und nach dem Countdown der versammelten Schulgemeinde stieg der Ballon samt der Sonde im „Gepäck“ in den Himmel auf.

Die erwartete Flugdauer ist auf ca. drei Stunden angesetzt. Dann erreicht sie die Stratosphäre, also den Grenzbereich von Erdatmosphäre und Weltall. Dann öffnet sich ein Fallschirm und die Sonde sinkt gen Erde. Wo sie wohl landen wird? Morgen wissen wir mehr!

Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern des 10er-nb-Kurses für das Gelingen ihres Projekts und fiebern mit ihnen den Bildern und Filmen entgegen, die die Sonde auf ihrem Flug machen wird.

B. Waschk

 

Aus einer Idee wird nun Wirklichkeit: 18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10, genauer gesagt der 10nb-Kurs, wird mit ihrem Physiklehrer Herrn Dalar und einem Mitarbeiter der Firma „Stratoflights“ ein spektakuläres Projekt verwirklichen. Dabei wird eine Sonde gebaut, die, mit einer Kamera bestückt, einen Flug in die Stratosphäre antreten wird.

Doch der Reihe nach. Kunstlehrerin Sandra Eschenbach hatte vor einiger Zeit von der Möglichkeit erfahren, dass die Firma „Stratoflights“ es möglich macht, selbstgebaute Sonden in die Stratosphäre zu schicken. Die Gertrud-Bäumer-Realschule hat sich schon seit langem der MINT-Förderung verschrieben. Es erschien also folgerichtig, ein solches Projekt an unserer Schule durchzuführen.

Schnell war der Kontakt zu „Stratoflights“ hergestellt. Die Finanzierung übernimmt „zdi (= Zukunft durch Innovation.NRW)“ - eine „Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen“. Was im September als Idee begann, wird nun, drei Monate später, in die Tat umgesetzt.

Vom Montag, 07. Dezember an wird der nb-Kurs der 10. Jahrgangsstufe das Projekt realisieren. Zunächst planen und konzipieren die Schülerinnen und Schüler den Bau der Sonde. Ein Mitarbeiter von „Stratoflights“, Marcel Dierig, wird sich über einen Video-Chat zuschalten.

Am Dienstag, 08.12., bauen die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Herrn Dierig mehrere Sonden, von denen eine schließlich für den Flug ausgewählt wird. Das dafür notwendige Material wird von der Firma gestellt. U.a. werden zwei Kameras in die Sonde eingebaut. Außerdem soll ein kleines Bild der Namensgeberin unserer Schule, Gertrud Bäumer, beigefügt werden. Doch auch Ideen der Schülerinnen und Schüler werden berücksichtigt und, wenn möglich, realisiert.

Der Start der Sonde ist für Mittwoch, 09.12. vorgesehen. Tatsächlich ist dieser Start jedoch stark von der Witterung abhängig. Daher ist die Angabe einer genauen Uhrzeit im Vorhinein nicht möglich. Sicher ist, dass der Start in der Mittagszeit am günstigsten ist. Wenn die Sonde, wie wir alle hoffen, starten kann, steigt sie, gekoppelt an einen Heliumballon, vom Schulhof aus direkt in die Höhe. Der Aufstieg dauert ca. 3 – 4 Stunden. Wohlgemerkt: sie steigt in die Stratosphäre auf, also die Grenze zwischen Erdatmosphäre und Weltall – das können bis zu 40.000 Meter Höhe sein!

Die Flugroute an sich ist witterungsabhängig, kann aber über GPS genau verfolgt werden. Während des Flugs machen die Kameras in der Sonde Filmaufnahmen. Schließlich öffnet sich ein Fallschirm und die Sonde landet irgendwann wieder auf der Erde. Wo das sein wird, ist im Voraus nicht bekannt. Neben den erwarteten Bildaufnahmen ist es also auch spannend zu sehen, wo die Sonde schließlich landen wird. Doch wo immer der Landeplatz sein wird – die Mitarbeiter der Firma „Stratoflights“ machen sich auf den Weg und bergen sie.

Am Donnerstag, 10.12. werden schließlich die Aufnahmen, die die Sonde während ihres Aufstiegs gemacht hat, vom nb-Kurs ausgewertet. Dies erfolgt wiederum durch Kooperation mit Herrn Dierig.

Neben den vielen Einblicken in technische Abläufe ist sicherlich auch das gesammelte Filmmaterial sehr interessant für die Schülerinnen und Schüler, so dass dieses Projekt in mehrfacher Hinsicht gewinnbringend für die Beteiligten sein wird.

B. Waschk

In diesem Jahr ist man es leider schon gewohnt, dass viele Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. Das trifft natürlich auch auf unser Schulleben zu; es mussten viele schöne Traditionen abgesagt werden, zuletzt unser Adventliches Kaffeetrinken.

Umso erfreulicher ist es, dass der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen wie in den Vorjahren auch durchgeführt werden konnte, wenn auch unter leicht veränderten Rahmenbedingungen.

Der erste Teil des Vorlesewettbewerbs findet stets klassenintern statt. Jedes Kind liest aus seinem Lieblingsbuch eine dreiminütige Passage vor. Zum Schluss werden zwei Sieger/innen ermittelt, die für die Klasse beim Schulinternen Vorlesewettbewerb antreten.

Dieses Ereignis fand nun am Freitag, 04. Dezember in den ersten beiden Stunden statt. Wie gewohnt bildeten die beiden Klassensprecher/innen jeder Klasse und die Deutschlehrer/innen die Jury. Eine der bereits erwähnten Änderungen in diesem Jahr war, dass kein Publikum anwesend sein konnte. Sonst durften nämlich immer einige ausgewählte Mitschüler/innen zum Daumendrücken dazukommen. Die Abstände und die Maskenpflicht wurden selbstverständlich eingehalten. Wie sich herausstellte, war das Vorlesen mit Maske kein Problem für die Kinder und alle Vorleser/innen meisterten diese zusätzliche Herausforderung souverän. Besonders schön war in diesem Jahr, dass Mädchen und Jungen in gleicher Anzahl unter den Vorleser/innen waren.

In diesem Jahr traten an:

Klasse 6a: Cemre Salman und KenanKacir

Klasse 6b: Melek Kirliund Dominik Heyden

Klasse 6c: Princilla Osagieund ViganDzelili

Klasse 6d: Suheda Nur Yilmaz und Arda Tan

Klasse 6e: Beyza Özcan und Timo Nguyen

Die Jury bildeten neben den erwähnten Klassensprecher/innen Frau Eschenbach, Frau Liebscher, Frau Kotlenga, Herr Fichtner, Herr Sevecke, Frau Hüttner und Frau Waschk.

Nach einem äußerst spannenden Wettbewerb – es mussten insgesamt drei Kinder noch einmal „antreten“ und aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen! – ging schließlich Cemre Salman hervor, den zweiten Platz belegte Melek Kirli und dritter Sieger wurde Kenan KacirDas Ergebnis war denkbar knapp! Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit den drei Erstplatzierten! Ein großes Kompliment geht natürlich auch an alle anderen Vorleser/innen.

Im Frühjahr wird Cemre dann unsere Schule beim Stadtentscheid vertreten. Dafür drücken wir ihr jetzt schon die Daumen.

Nachdem zu Schuljahresbeginn aufgrund der strengen Corona-Richtlinien das Mittagessen an unserer Schule zunächst ausgesetzt war, wurde nun der Mensabetrieb wieder aufgenommen – mit starken Einschränkungen. Die größte Einschränkung ist sicherlich, dass lediglich die Jahrgangsstufen 5 und 6 das Mittagsangebot nutzen können.

Die Schulleitung und die Koordinatorin des Ganztages, Frau Schäfer, haben in enger Absprache mit der zuständigen Fachkraft an der Essensausgabe ein strenges Hygienekonzept entwickelt. Unter anderem sieht es vor, dass die Klassen separat und mit dem gebotenen Abstand an gekennzeichneten Tischen sitzen. Die Zahl der aufsichtführenden Lehrer/innen wurde erhöht. Auch die Zeiten der Mittagspausen wurden modifiziert, damit sich nur die Kinder einer Jahrgangsstufe in der Mensa aufhalten.

Die Wiederaufnahme des Mensabetriebs ist trotz aller Einschränkungen sinnvoll und wichtig, da viele unserer Eltern ihre Kinder im Ganztagsbetrieb mit einem Mittagessen versorgt sehen wollen. Die Entwicklung der Infektionszahlen wird zeigen, ob im weiteren Verlauf des Schuljahres eine Aufstockung des Mittagessens auch für die höheren Jahrgangsstufen realisiert werden kann.

B. Waschk

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