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***** 30. August ***** Unterrichtsbeginn

... Gertrud-Bäumer-Realschule Essen

100 Jahre Einheit in Vielfalt

An unserer Schule setzen wir seit dem Schuljahr 2006/07 das sogenannte Trainingsraumkonzept um.

Was sind die Ziele des Trainingsraumkonzeptes?

Jeder Schüler und jeder Lehrer (gemeint sind natürlich auch die Schülerinnen und Lehrerinnen, die aber der besseren Lesbarkeit halber immer mitgemeint sind) hat ein Recht auf störungsfreien Unterricht und auf respektvollen Umgang miteinander.

Mit dem Trainingsraum sollen Schüler, die erheblich stören, eine Möglichkeit erhalten, unter Anleitung der Schulsozialarbeiterin oder eines Lehrers, über das eigene Fehlverhalten nachzudenken und Vorschläge erarbeiten, wie sie in Zukunft ihr Verhalten ändern können.

Hierdurch soll sichergestellt werden, dass der Unterricht möglichst störungsfrei fortgesetzt werden kann und störende Schüler ihr Verhalten nachhaltig ändern. Gelingt dies, wird sich das Lernklima und der respektvolle Umgang miteinander weiter verbessern.

Wie funktioniert der Trainingsraum?

Stört ein Schüler erheblich den Unterricht, wird er vom Lehrer ermahnt und aufgefordert, seinen Regelverstoß zu benennen. Danach wird gefragt, ob er sein Verhalten ändern will. Will er das, erhält er eine weitere Chance und verbleibt im Unterricht. Stört er dann weiter oder lehnt er eine Änderung seines Verhaltens ab, wird der Schüler vom laufenden Unterricht ausgeschlossen und in den sogenannten Trainingsraum geschickt. Dort muss er schriftlich einen Plan erarbeiten, wie er sein Verhalten ändern kann. Diesen Plan legt er dem Lehrer vor, der ihn vom Unterricht ausgeschlossen hat. Werden die Vorschläge vom Lehrer nicht akzeptiert, muss der Plan vom Schüler überarbeitet werden.

Was geschieht, wenn ein Schüler mehrfach in den Trainingsraum geschickt wird?

Wird ein Schüler an einem Tag zweimal in den Trainingsraum geschickt, wird er für den restlichen Unterrichtstag vom Unterricht ausgeschlossen und muss von seinen Eltern abgeholt werden. Am nächsten Morgen erfolgt dann ein gemeinsames Gespräch, möglichst vor dem Unterricht, mit Vater oder Mutter, dem Schüler, der Schulsozialarbeiterin und, je nach Vorfall, einem Schulleitungsmitglied. Ziel des Gespräches ist dann zu klären, wie es zu den Vorfällen kam und wie weitere Störungen in Zukunft vermieden werden können.

Ändert ein Schüler auch nach mehreren Trainingsraumaufenthalten nicht sein Verhalten und zeigt sich uneinsichtig, werden Ordnungsmaßnahmen eingeleitet.

Ist der Trainingsraum erfolgreich?

Das Trainingsraumkonzept ist nur eine pädagogische Möglichkeit mit Störungen und verhaltensauffälligen Schülern umzugehen. Eine Prüfung seiner Wirksamkeit hat aber ergeben, dass sowohl Schüler, als auch Lehrer und Eltern die Wirkung des Trainingsraumes als überwiegend positiv bezeichnen.

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