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Schöne Ferien!!!

... Gertrud-Bäumer-Realschule Essen

100 Jahre Einheit in Vielfalt

Seit einiger Zeit ist die Gertrud-Bäumer-Realschule nun Kulturschule und so wurde es höchste Zeit, dass auch unser „9er-Jahrgang“ bei der Durchführung von Projekten berücksichtigt wird. Ende Januar konnte dieser Wunsch endlich realisiert werden. Das sogenannte „Demokratieprojekt“ mit dem Titel „Konferenz der kommenden Entscheidungen“ wurde von den Mitarbeitern des „Maschinenhauses Essen – Produktionsort der Künste“, das im ehemaligen Maschinenhaus der Zeche Carl in Altenessen ansässig ist, speziell auf den 9. Jahrgang zugeschnitten.

An drei Tagen, genauer am 24.-26. Januar 2022, nahmen nacheinander alle fünf Neunerklassen in Begleitung ihrer Klassenlehrer/innen daran teil, so auch die Klasse 9d. Einige Schülerinnen der 9d schildern hier ihre Eindrücke:

„Es war ein Projekt, das drei Stunden ging. Wir haben verschiedenen Übungen gemacht, wie z.B. ‚unseren eigenen Raum finden‘“, beschreibt Shirine eine Imaginationsübung, mit der die Jugendlichen in das Projekt starteten. „Wir wurden über Kopfhörer angewiesen. Eine weitere Übung war, dass wir uns zu verschiedenen Schildern stellen mussten. Dort sollten wir begründen, warum wir uns für dieses Schild entschieden haben.“

Die vielen Entscheidungen, die im Verlauf des Vormittags zu verschiedensten Themen wie etwa „Sparen: ja oder nein?“ getroffen werden mussten, kamen bei den Schülerinnen und Schülern gut an: „Ich fand das Demokratieprojekt gut, weil wir alle unsere Meinung sagen durften“, so Anastazija. Shahad ergänzt: „Wir durften zwischen verschiedenen Dingen wählen. Ich fand es gut und es hat Spaß gemacht. Was ich auch gut fand, war, dass niemand seine Meinung geändert hat.“ Denn auch das gehörte dazu: schafft man es, zu seiner Meinung zu stehen, auch wenn alle anderen um einen herum eine andere Position vertreten? Und wie steht es um meine Meinung, wenn andere versuchen, sie zu beeinflussen? Auch die Diskussionsrunde zum Thema „Rassismus“, bei der sich die Jugendlichen in verschiedene Rollen versetzen konnten, kam sehr gut an.

Zum Gelingen des Projekts trug sicherlich die lockere und mitreißende Art des Moderatoren-Teams vom Maschinenhaus bei: „Die drei Männer waren echt nett und humorvoll, man konnte viel lachen“, findet Anastazija. Bei den Schülerinnen und Schülern kam außerdem sehr gut an, dass sie aktiv sein konnten. Sandy fand es zum Beispiel gut, dass sie nicht nur zuhören musste.

„Am Ende gab es eine kurze Reflexion“, beschreibt Shirine den letzten Programmpunkt. Hier durften die Schülerinnen und Schüler mitteilen, was sie sich für Veränderungen in der Gesellschaft wünschen. Im Gespräch mit den Mitarbeitern des Maschinenhauses entwickelten sie Ideen, wie man selbst an einer Veränderung mitwirken kann.

Miray fasst den Vormittag wie folgt zusammen: „Das Projekt an sich war sehr erfolgreich – viele Emotionen waren dabei. Das war das erste Mal, glaube ich, wo ich als Kind über viele Sachen entscheiden durfte. Dieses Projekt hat mir gezeigt, wie wichtig eine Entscheidung ist.“ - Ziel erreicht!

B. Waschk

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